Arbeiten in der Cloud
Der “neueste Schrei” in der Computerwelt ist das Arbeiten in der “Cloud” (Wolke). Nur, was ist das eigentlich? Grob gesagt: Alle relevanten Arbeitsdaten einer Einzelperson, Gruppe oder Unternehmen werden nicht mehr lokal gespeichert, sondern zu einer Fremdfirma ausgelagert und von dort über das Internet zur Verfügung gestellt.
Und was soll das? In erster Linie soll das den Anbietern solcher Dienste Umsatz generieren! Geworben wird gerne mit dem Argument der Datenausfallsicherheit – Der Einzelne muß sich schließlich nicht mehr um Hard- und Software im eigenen Haus kümmern. Alles macht der Dienstleister. Schöne neue Welt!
Doch was passiert, wenn der Dienstleister Fehler in seinem System hat, der Kunde mal nicht bezahlen kann, dem Dienstleister die politische Grundhaltung eines Kunden – wie bei Wikileaks geschehen – nicht passt oder noch besser, die Internetverbindung streikt? Tja, dann war’s das mit den Daten und man kann seine Arbeit einstellen, die Mitarbeiter nach Hause schicken und die Firma schließen!
Eine Alternativlösung für Alle die von außerhalb auf Ihre Daten zugreifen wollen oder müssen, stellt die eigene “Cloud” dar. Nämlich ein eigener Server, in eigenen Räumlichkeiten, mit natürlich der eigenen Verantwortung für seine Webdienste.
Egal wie man es dreht und wendet, ein Problem kann keine bezahlbare “Cloud” lösen: Spätestens wenn jemand versucht, z.B. eine Photoshop Datei von mehreren 100 Megabyte Größe oder gar Videos mit mehreren Gigabyte Datengröße auf den Fremdserver zu kopieren, wird dieser bis zur Frustrationstoleranzgrenze warten müssen!
